Handmade Jewellery | About
34
page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-34,qode-social-login-1.0,qode-restaurant-1.0,woocommerce-demo-store,ajax_fade,page_not_loaded,,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-4.1,menu-animation-underline,wpb-js-composer js-comp-ver-5.2,vc_responsive
Scroll down to read the english version

Die Inspiration für meinen Schmuck finde ich in der Natur. Mich inspiriert fast alles, aber den Impuls überhaupt mit Goldschmieden anzufangen, habe ich unserem Sternenhimmel zu verdanken. Als die Entscheidung fiel, lebte ich noch in Namibia. Wer schon einmal dort war, kann sich bestimmt in die Emotionen hineinversetzen, die man durchlebt, wenn sich der Himmel nach einem gigantischen Sonnenuntergang langsam verdunkelt, die Sterne anfangen zu leuchten und die Milchstraße mit ihrem Licht und ihrer Tiefe fast blendet. Wenn man das einmal erleben durfte, dann wird einem erst bewusst, dass wir Teil dieses Universums sind. Wir leben auf einem Planeten, einem Teil des Sonnensystems, in einer Galaxie. Ist das nicht schön? Ich freue mich darüber und es begeistert mich – noch viel mehr, es inspiriert mich.

 

The earth does not belong to us. We belong to the earth. – Chief Seattle

 

Damit wir bloß nicht vergessen, dass wir von Galaxien umgeben sind, habe ich mir überlegt, dass wir die Sterne am besten zu uns holen. Während ich hier sitze und schreibe, trage ich Mars am Ringfinger und unseren geliebten Mond am Ohr. Und draußen funkeln die Sterne und es dauert nur noch wenige Stunden bis zum Vollmond.

 

Wir sind alle aus Sternenstaub.

 

Nun war mein Werdegang ein langer Prozess. Nach meiner Gesellenprüfung in Hamburg, verschlug es mich wieder ins Ausland. Diesmal nach Australien. Die Sicht auf die Sterne ist auch in Australien unglaublich schön. Im Endeffekt wurde es eine zweieinhalb Jahre anhaltende Reise voller Erlebnisse. Einmal rund um die Welt. Aber um auf einen Punkt zu kommen: Ich lernte jemanden kennen, der mich wieder nach Europa locken sollte. Und so überlegte ich, ob ich mir als Goldschmiedegesellin einen Job suchen oder etwas Neues anpacken sollte.

 

Es kam anders: In Australien kann man, wenn man fleißig ist und Farmarbeit ganz gut findet, gutes Geld verdienen. So kam mir die Idee doppelt fleißig zu sein und mir mein Goldschmiedeequipment anzusparen, um mich an die Selbstständigkeit zu wagen. Ich arbeitete also mit meinem Freund zusammen und zwar straffe 12-Stunden-Schichten. Von – haltet euch fest – 18.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens. Die ganze Nacht hindurch. Hopfenernte. Prost! Und danke liebe Biertrinker!

 

Everything in the universe has a rhythm, everything dances.  –  Maya Angelou

team_image

team_image

team_image

team_image

Und nun bin ich hier, habe meine kleine Küche voller Werkzeug und gestalte Schmuck, der uns daran erinnern soll, dass wir alle aus Sternenstaub entstanden sind und Teil des Ganzen sind. Für immer und auf ganz unterschiedliche Art und Weise eins mit dem Universum. Wichtigster Bestandteil eins mit dem Universum zu sein, ist für mich die Nachhaltigkeit, weil Nachhaltigkeit gegenüber unserem Planeten Respekt bedeutet.

 

You are the Universe.

 

Es ist nicht ganz einfach Nachhaltigkeit in der Schmuckindustrie zu finden und ich denke, es ist ein Prozess und braucht seine Zeit, bis sich endgültig ein Bewusstsein in den Minen entwickelt, das nicht nur profitorientiert, sondern auch respektvoll der Erde und den Arbeitern gegenüber ist. Viele von euch wissen es vielleicht nicht, aber ein Goldring produziert rund 20 Tonnen an Giftmüll. In einem Jahr sind es an die 200.000 Tonnen Giftmüll, die durch den Goldabbau produziert werden. Der Giftmüll besteht größtenteils aus Zyanit und Quicksilber. Die „niedlichen“ Schmuckstückchen, die man in herkömmlichen Juwelierschaufenstern sieht, sind oftmals gar nicht so süß, sondern ganz schön giftig.

 

Nun urteile ich da recht hart und bin selber nicht so nachhaltig wie ich gerne wäre. Ein paar Edelmetallprodukte, die ich verarbeite, sind nur im regulären Markt verfügbar. In Deutschland wird viel Gold und Silber recycelt. Das heißt, wenn ich bestimmtes Material von einer deutschen Gold- und Silber Scheideanstalt beziehe, so kann es ein Gemisch aus dem regulären Handel und recycelten Materialien sein. Es gibt für die Nachhaltigkeit in diesem Bereich selten Garantien. Alles was ich selbst anfertige, besteht zum größten Teil aus fair gehandelten Metallen, aber etwas wie beispielsweise Ohrmuttern bekomme ich nur im regulären Handel. Auch die feinen Kettchen sind aus dem regulären Handel. Es besteht also auch bei mir keine Garantie dafür, dass wirklich alles so nachhaltig ist, wie ich mir das wünsche.

 

Aber eines verspreche ich euch: Nachhaltigkeit ist für mich unglaublich wichtig. Ich möchte langfristig so nachhaltig werden, wie es geht und nicht, weil es sich gut verkauft, sondern weil ich persönlich nachhaltig lebe und zu 100% dahinterstehe. Mit der Zeit wird alles perfektioniert – ich bin ja wirklich noch nicht lange im Business. Da ich schon über Nachhaltigkeit spreche: Ich habe zwei Arten von Schmuckkästchen für meine Kreationen. Eines aus recycelten Papier und dann noch welche aus Bioplastik. Die könntet ihr quasi in den Kompost schmeißen – ich rate euch aber, den Schmuck darin aufzubewahren.

 

Be the change you want to see in the world. – Ghandi

 

Ihr Lieben, falls ihr Fragen zu individuellen Produkten habt, schickt mir bitte eine E-Mail über das Kontaktformular. Ich möchte so transparent wie möglich sein und euch an den hoffentlich positiven Entwicklungen der Schmuckindustrie teilhaben lassen. Also keine Scheu, ich freue mich über jede Nachricht. Lasst uns den ersten Schritt gehen und uns daran beteiligen diese wundervolle Erde zum Besseren zu verändern.

 

Viel Spaß auf der Website

Eure Julia

English

My inspiration for jewellery I find in nature. I get inspired by almost everything, but what has given me the impulse to create jewellery was the night sky. We live on this blue beautiful planet, part of a huge solar system. Realising that we are a part of this gave me the strong incentive to do what I am doing today, recreating the solar system in the form of jewellery.

Making jewellery and wearing jewellery is a wonderful thing. The only sad part is that we all tend to forget where the metal comes from. I promised myself to be the change I want to see in the world and this starts with transparency. The first few months I have been only working with recycled metals and now this translates into fair and ethically sourced metals. Because I have only just started with freelancing, I am constantly trying to improve and so far I still find it difficult to find gemstones that fit exactly into my concept. If questions come up, in particular concerning individual pieces of jewellery, please send me an email and I will give you all the answers.

Every piece of jewellery I produce individually. Therefore every piece might differ a little from the previous one, but I think that’s exactly what makes my handmade jewellery unique.

team_image

team_image

team_image

team_image

Die neue Sternenstaub-Kollektion in Kooperation mit Bobbie Kazui. Seit 1. April 2018 im Onlineshop. Ausblenden